Immobilienkaufmann Ausbildung und Berufsschule – Aufgaben, Ablauf und Gehalt

Alles zur Immobilienkaufmann-Ausbildung: Berufsschule, Inhalte, Aufgaben, Dauer, Gehalt und Karrierechancen im Überblick. Ideal für deinen Berufseinstieg.

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Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist ein duales System, das Sie auf eine spannende und abwechslungsreiche Karriere vorbereitet. Sie verknüpfen theoretisches Wissen aus der Berufsschule direkt mit praktischer Anwendung im Ausbildungsbetrieb. Dieser Beruf richtet sich an Sie, wenn Sie gerne mit unterschiedlichsten Menschen, vom Wohnungssuchenden bis zum Großinvestor, zusammenarbeiten möchten.

Das Berufsbild: Aufgaben und Verantwortungsbereiche

Als Immobilienkaufmann oder -frau sind Sie der zentrale Ansprechpartner für alle Belange rund um Kauf, Verkauf und Vermietung von Immobilien. Ihre Aufgabenpalette ist breit gefächert und erfordert sowohl kaufmännisches Geschick als auch ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten. Sie beraten Kunden umfassend, erstellen professionelle Exposés und führen Besichtigungen durch, um potenzielle Käufer oder Mieter zu finden.

Beratung und Vermittlung von Objekten

Zunächst sind Sie als Immobilienkaufmann oder -frau der primäre Ansprechpartner für Kunden, die Immobilien kaufen, verkaufen oder mieten möchten. Ihre Expertise in der Kundenberatung ist dabei entscheidend, um die individuellen Bedürfnisse zu verstehen und passende Objekte zu vermitteln.

Operative Immobilienverwaltung und Mieterbetreuung

Des Weiteren verwalten Sie Immobilienbestände umfassend. Dies beinhaltet die Entgegennahme von Schadensmeldungen, die Organisation der Treppenhausreinigung und die Einberufung von Mieterversammlungen. Sie fungieren zudem als wichtige Kontaktperson für alle Anliegen der Bewohner.

Darüber hinaus sind Sie in der operativen Immobilienverwaltung dafür verantwortlich, dass die Objekte in einwandfreiem Zustand bleiben und die Mieter zufrieden sind. Sie koordinieren notwendige Reparaturen und Wartungsarbeiten, um den Wert der Immobilien zu erhalten. Ihre Rolle als Ansprechpartner für Bewohneranliegen ist dabei von großer Bedeutung, um ein harmonisches Zusammenleben zu gewährleisten und Probleme proaktiv zu lösen.

Administrative Aufgaben und Kundenkommunikation

Ebenso gehört die Erstellung von Exposés zu Ihren Kernaufgaben, die Immobilien ansprechend präsentieren. Sie sind auch für die gesamte Kundenkommunikation zuständig, was von der ersten Anfrage bis zum Vertragsabschluss reicht.

Ferner sind Sie für eine Vielzahl administrativer Tätigkeiten verantwortlich, die den reibungslosen Ablauf im Immobiliengeschäft sicherstellen. Dies umfasst nicht nur die detaillierte Erstellung von Exposés, sondern auch die Pflege von Kundendatenbanken, die Bearbeitung von Korrespondenz und die Vorbereitung von Vertragsunterlagen. Eine präzise und effiziente Kundenkommunikation ist dabei unerlässlich, um Vertrauen aufzubauen und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen zu pflegen.

Arbeitsumfeld und Karrieremöglichkeiten

Als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau erwartet Sie ein dynamisches Arbeitsumfeld mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten. Ihre Ausbildung legt den Grundstein für eine spannende berufliche Zukunft, in der Sie Ihr Fachwissen und Ihre Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln können. Die Branche bietet Ihnen zahlreiche Wege, Ihre Karriere nach Ihren Vorstellungen zu gestalten und sich auf bestimmte Bereiche zu spezialisieren, um so Ihre Expertise zu vertiefen.

Typische Arbeitgeber in der Immobilienwirtschaft

Ihre berufliche Reise kann Sie zu Immobilienfirmen, Wohnungsbaugesellschaften, Banken oder Versicherungen führen. Ebenso sind Maklerbüros attraktive Arbeitgeber, die Ihnen vielfältige Aufgaben bieten. Diese breite Palette an Einsatzorten sichert Ihnen eine flexible Jobsuche.

Spezialisierung auf verschiedene Immobilienarten

Eine weitere interessante Option ist die Spezialisierung auf bestimmte Immobilienarten. Sie können sich auf Wohn-, Gewerbe- oder Industrieimmobilien konzentrieren, um Ihre Expertise zu schärfen. Dies ermöglicht Ihnen, ein gefragter Experte in einem spezifischen Marktsegment zu werden.

Diese Spezialisierung eröffnet Ihnen die Möglichkeit, sich tiefgehend mit den Besonderheiten eines Marktsegments auseinanderzusetzen. Ob Sie sich für die Vermittlung von Mietwohnungen begeistern, die Entwicklung von Bürokomplexen begleiten oder sich im Bereich der Logistikimmobilien etablieren möchten – die Immobilienwirtschaft bietet Ihnen zahlreiche Nischen, in denen Sie Ihr Wissen gezielt einsetzen und erweitern können.

Flexibilität durch Außendienst und Selbstständigkeit

Zudem bietet Ihnen der Beruf eine hohe Flexibilität, da Ihre Tätigkeit im Wechsel zwischen Büro und Außendienst stattfindet. Ansonsten besteht die attraktive Möglichkeit zur Selbstständigkeit. Dies ermöglicht Ihnen eine eigenverantwortliche Arbeitsweise.

Die Kombination aus Büroarbeit und Außendienst sorgt für Abwechslung in Ihrem Arbeitsalltag. Sie verbringen Zeit mit administrativen Aufgaben, der Kundenberatung im Büro und sind gleichzeitig unterwegs, um Objekte zu besichtigen, Termine wahrzunehmen oder Kunden vor Ort zu treffen. Die Option, sich selbstständig zu machen, eröffnet Ihnen zudem die Freiheit, Ihr eigenes Unternehmen zu gründen und Ihre Visionen in der Immobilienbranche zu verwirklichen.

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Struktur und Zeitmodell der Ausbildung

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann ist strukturiert und bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten. Die Regeldauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre. Bei herausragenden Leistungen oder wenn Sie bereits ein Fachabitur besitzen, besteht jedoch die Option, diese Zeit zu verkürzen.

Zeitlicher Ablauf und die Option der Ausbildungsverkürzung

Die Regeldauer Ihrer Ausbildung ist auf 3 Jahre festgelegt. Sie können diese Zeit jedoch verkürzen, falls Sie gute Noten erzielen oder bereits ein Fachabitur mitbringen. Diese Flexibilität ermöglicht Ihnen einen schnelleren Einstieg ins Berufsleben.

Das Berichtsheft als verpflichtender Ausbildungsnachweis

Als wesentlicher Ausbildungsnachweis müssen Sie zwingend ein Berichtsheft führen. Dieses dokumentiert präzise alle Tätigkeiten, die Sie während Ihrer Ausbildung ausüben, und ist für den erfolgreichen Abschluss unerlässlich.

Dieses Berichtsheft dient als Nachweis Ihrer praktischen Ausbildungsinhalte. Es erfasst detailliert jede Aufgabe und jedes Projekt, an dem Sie beteiligt sind, und bietet eine umfassende Übersicht über Ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Die sorgfältige und regelmäßige Führung des Berichtshefts ist nicht nur eine gesetzliche Vorgabe, sondern auch eine wertvolle Reflexionshilfe für Sie selbst, um den eigenen Lernfortschritt zu verfolgen und für die IHK-Prüfung optimal vorbereitet zu sein.

Vergütung während der Ausbildung und Gehaltsaussichten

Während Ihrer Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau erhalten Sie eine attraktive Vergütung, die sich mit jedem Lehrjahr erhöht. Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht es Ihnen, sich voll auf Ihre Ausbildung zu konzentrieren und wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln. Nach erfolgreichem Abschluss erwarten Sie vielversprechende Gehaltsaussichten, die sich mit zunehmender Erfahrung und Spezialisierung deutlich verbessern können.

Staffelung der Ausbildungsvergütung nach Lehrjahren

Ihre Ausbildungsvergütung steigt jährlich an. Im ersten Lehrjahr erhalten Sie 1.136 €, im zweiten Lehrjahr 1.243 € und im dritten Lehrjahr bereits 1.356 €.

Einflussfaktoren auf das Einstiegsgehalt nach dem Abschluss

Das Einstiegsgehalt nach Ihrer Ausbildung liegt brutto zwischen 2.200 € und 2.500 €. Dieses variiert je nach verschiedenen Faktoren.

Ausschlaggebend für die Höhe Ihres Einstiegsgehalts sind primär die Region, in der Sie tätig werden, und die Größe des Unternehmens, bei dem Sie Ihre Karriere beginnen. Größere Unternehmen in wirtschaftsstarken Regionen bieten oft höhere Einstiegsgehälter als kleinere Betriebe in ländlicheren Gebieten. Zusätzlich können auch Ihre individuellen Verhandlungsfähigkeiten und eventuelle Zusatzqualifikationen eine Rolle spielen.

Langfristige Gehaltsentwicklung und Aufstiegschancen

Mit wachsender Erfahrung steigt Ihr Gehalt auf 2.800 € bis 3.200 €. Spezialisierung oder Führungspositionen ermöglichen über 3.500 €.

Ebenso eröffnen sich Ihnen mit gesammelter Berufserfahrung und der Bereitschaft zur Weiterbildung attraktive Aufstiegschancen. Durch Spezialisierungen in Bereichen wie Projektentwicklung, Immobilienbewertung oder Asset Management sowie durch die Übernahme von Führungspositionen können Sie Ihr Gehalt auf über 3.500 € brutto steigern. Die Branche bietet somit exzellente Perspektiven für eine kontinuierliche persönliche und finanzielle Weiterentwicklung.

Arbeitszeiten und persönliche Anforderungen

Obwohl meist feste Bürozeiten gelten, müssen Sie sich bewusst sein, dass Flexibilität für Termine am Abend oder Wochenende, insbesondere für Besichtigungen und Gespräche, unerlässlich ist. Dieser Beruf fordert eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise und die Fähigkeit, Probleme kreativ zu lösen, um stets die besten Ergebnisse für Ihre Kunden zu erzielen und sich in einem dynamischen Umfeld zu behaupten.

Flexibilität bei Arbeitszeiten und Vor-Ort-Terminen

Ihre Bereitschaft, Termine auch am Abend oder am Wochenende wahrzunehmen, ist entscheidend. Dies betrifft vor allem Besichtigungen und wichtige Kundengespräche, die außerhalb der regulären Bürozeiten stattfinden müssen, um den Bedürfnissen Ihrer Klienten gerecht zu werden.

Soft Skills: Problemlösungskompetenz und Kundenorientierung

Zudem ist eine verantwortungsbewusste Arbeitsweise gefragt. Ihre Fähigkeit, Probleme kreativ zu lösen, wird Ihnen helfen, auch in komplexen Situationen stets die passende Lösung für Ihre Kunden zu finden. Dies bedeutet, dass Sie nicht nur über Fachwissen verfügen, sondern auch in der Lage sein müssen, auf unvorhergesehene Herausforderungen schnell und effizient zu reagieren. Die kreative Problemlösung ist ein Kernaspekt, um im Immobilienbereich erfolgreich zu sein und eine hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.

Fazit: Immobilienkaufmann-Ausbildung Berufsschule

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann an der Berufsschule bietet Ihnen durch die Kombination kaufmännischer und technischer Inhalte eine solide Basis. Sie treten in eine krisensichere Branche ein, die Ihnen ein attraktives Gehaltsgefüge und vielfältige Einsatzorte verspricht. Dieser verantwortungsvolle Karriereweg ist ideal für kommunikative Talente.

FAQ – Immobilienkaufmann-Ausbildung Berufsschule

Was brauche ich für eine Ausbildung als Immobilienkaufmann?

Für die Ausbildung als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau brauchst du in der Regel keinen gesetzlich vorgeschriebenen bestimmten Schulabschluss. In der Praxis haben Bewerberinnen und Bewerber mit Mittlerer Reife, Fachabitur oder Abitur jedoch oft besonders gute Chancen. Wichtig sind außerdem gute Grundlagen in Deutsch, Mathematik und Wirtschaft, weil du im Berufsalltag viel mit Verträgen, Zahlen, Kundenkommunikation und wirtschaftlichen Zusammenhängen zu tun hast. Wer zuverlässig arbeitet, gerne organisiert und Interesse an Immobilien, Wohnen, Verwaltung und Verkauf mitbringt, erfüllt bereits wichtige Voraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf.

Welche Fächer sind für Immobilienmakler oder Immobilienkaufleute wichtig?

Für eine Tätigkeit in der Immobilienbranche sind vor allem Fächer hilfreich, die wirtschaftliches, rechtliches und kommunikatives Wissen vermitteln. Dazu gehören Mathematik, Deutsch, Wirtschaft, Recht, Rechnungswesen, Marketing und je nach Ausbildung oder Studium auch Bautechnik, Immobilienbewertung, Finanzierung, Steuerrecht, Projektmanagement und Immobilienrecht. Mathematik ist wichtig, um Mieten, Kaufpreise, Renditen oder Finanzierungskosten zu berechnen. Deutsch hilft bei Exposés, E-Mails, Vertragsunterlagen und Kundengesprächen. Wirtschaft und Recht sind besonders relevant, weil Immobiliengeschäfte häufig mit Verträgen, Marktwerten, Investitionen und gesetzlichen Vorgaben verbunden sind.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Immobilienkaufmann?

Die Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau dauert in der Regel drei Jahre. Sie findet meistens dual statt, also im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Während dieser Zeit lernst du sowohl die praktischen Abläufe im Unternehmen als auch die theoretischen Grundlagen der Immobilienwirtschaft kennen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildung verkürzt werden, zum Beispiel bei sehr guten Leistungen oder einem höheren Schulabschluss. Ob eine Verkürzung möglich ist, hängt jedoch vom Betrieb, der Berufsschule und der zuständigen Kammer ab.

Welche drei Anforderungen gibt es für die Ausbildung zum Immobilienkaufmann?

Zu den wichtigsten Anforderungen für die Ausbildung gehören Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und Interesse an Immobilien. Kommunikationsfähigkeit ist wichtig, weil du regelmäßig mit Kunden, Mietern, Eigentümern, Interessenten und Dienstleistern sprichst. Organisationstalent brauchst du, um Termine, Unterlagen, Besichtigungen, Verträge und Verwaltungsaufgaben zuverlässig zu koordinieren. Das Interesse an Immobilien ist ebenfalls entscheidend, weil du dich mit Wohnungen, Häusern, Gewerbeobjekten, Mietverhältnissen, Kaufprozessen und Marktwerten beschäftigst. Zusätzlich helfen Verantwortungsbewusstsein, Genauigkeit und ein freundliches Auftreten.

Wie viel Geld verdient man als Immobilienkaufmann?

Das Gehalt als Immobilienkaufmann oder Immobilienkauffrau hängt stark von Berufserfahrung, Region, Unternehmensgröße, Aufgabenbereich und Verantwortung ab. Nach der Ausbildung liegt das Einkommen häufig im unteren bis mittleren Bereich und kann mit zunehmender Erfahrung deutlich steigen. Wer später Verantwortung in der Verwaltung, im Vertrieb, in der Immobilienbewertung oder im Objektmanagement übernimmt, kann ein höheres Gehalt erzielen. Auch Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen und Spezialisierungen können sich positiv auf das Einkommen auswirken.

Welche Stärken braucht man als Immobilienkaufmann?

Immobilienkaufleute sollten sorgfältig, kommunikativ und gut organisiert sein. Da sie häufig mit Zahlen, Verträgen und Kundendaten arbeiten, sind Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein sehr wichtig. Gleichzeitig braucht man ein sicheres Auftreten, weil Gespräche mit Mietern, Eigentümern, Käufern oder Geschäftspartnern zum Alltag gehören. Hilfreich sind außerdem mathematisches Verständnis, kaufmännisches Denken, grundlegende EDV-Kenntnisse und ein gutes Gespür für Menschen. Wer geduldig, lösungsorientiert und belastbar ist, kommt mit den unterschiedlichen Aufgaben im Immobilienbereich meist gut zurecht.

Kann jeder Makler sein?

Grundsätzlich kann in Deutschland fast jeder Immobilienmakler werden, weil der Begriff nicht als klassischer Ausbildungsberuf geschützt ist. Man braucht also nicht zwingend eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium. Allerdings ist für die gewerbliche Tätigkeit als Immobilienmakler eine behördliche Erlaubnis nach § 34c Gewerbeordnung erforderlich. Außerdem sollte man sich fundiertes Wissen aneignen, denn der Beruf ist anspruchsvoll. Wer Immobilien vermittelt, sollte sich mit Marktpreisen, Verträgen, rechtlichen Vorgaben, Finanzierung, Objektbewertung und professioneller Kundenberatung auskennen.

Was ist das niedrigste Gehalt für einen Immobilienmakler?

Das niedrigste Gehalt eines Immobilienmaklers kann sehr unterschiedlich ausfallen, weil viele Makler provisionsabhängig arbeiten. Wer angestellt ist, erhält oft ein festes Grundgehalt, das je nach Region, Erfahrung und Unternehmen variiert. Selbstständige Makler haben dagegen kein garantiertes monatliches Einkommen, sondern verdienen meist erst dann Geld, wenn ein Verkauf oder eine Vermietung erfolgreich abgeschlossen wurde. Gerade am Anfang kann das Einkommen daher schwanken. Mit wachsender Erfahrung, gutem Netzwerk und erfolgreichen Abschlüssen kann der Verdienst jedoch deutlich steigen.

Was ist der teuerste Fehler beim Hausverkauf?

Der teuerste Fehler beim Hausverkauf ist häufig eine falsche Preisstrategie. Wird der Angebotspreis zu hoch angesetzt, bleibt die Immobilie oft lange auf dem Markt, verliert an Attraktivität und muss später reduziert werden. Wird der Preis zu niedrig angesetzt, verschenkt der Eigentümer möglicherweise viel Geld. Auch unvollständige Unterlagen, verschwiegene Mängel, schlechte Fotos, unprofessionelle Vermarktung oder fehlende Vorbereitung auf Besichtigungen können hohe finanzielle Folgen haben. Besonders wichtig ist daher eine realistische Wertermittlung, die Lage, Zustand, Ausstattung, Nachfrage und aktuelle Marktsituation berücksichtigt.

Kann man ohne Studium Immobilienmakler werden?

Ja, man kann ohne Studium Immobilienmakler werden. Ein Studium ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch ist Fachwissen angebracht, weil Immobiliengeschäfte komplex sind und oft hohe finanzielle Werte betreffen. Wer ohne Studium startet, sollte sich intensiv mit Immobilienbewertung, Verkauf, Vermietung, Finanzierung, Vertragsrecht, Marketing und Kundenberatung beschäftigen. Auch Weiterbildungen, Seminare oder eine kaufmännische Ausbildung können den Einstieg erleichtern. Entscheidend ist nicht nur der formale Abschluss, sondern vor allem die Fähigkeit, Kunden kompetent, ehrlich und professionell zu begleiten.

Quelle:

Immobilienmarkt verstehen & Fehler vermeiden; Der sichere Weg zur eigenen Immobilie als Kapitalanlage mit echten Fallstudien und Strategien aus 25 Jahren Praxis; Von Marcus Tröger: ISBN: 9783690920162, 3690920167

Die Ausbildung Zum Immobilienkaufmann / Zur Immobilienkauffrau; Ein Ratgeber und Wegweiser; Von Matthias Groo · 2016; ISBN: 9781540554970, 154055497X

Maklerbuch; Ausbildung-Weiterbildung; 2018; ISBN: 9783752850161, 3752850167

Immobilienkaufmann Ausbildung und Berufsschule – Aufgaben, Ablauf und Gehalt

Alles zur Immobilienkaufmann-Ausbildung: Berufsschule, Inhalte, Aufgaben, Dauer, Gehalt und Karrierechancen im Überblick. Ideal für deinen Berufseinstieg.

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