Lehrgang zum Immobilienmakler

IHK-Zertifikatslehrgang Immobilienmakler: Online lernen, flexibel abschließen, rechtlich sicher handeln und Ihre Karriere im Immobilienmarkt starten.

In diesem IHK-Zertifikatslehrgang Immobilienmakler erwerben Sie das rechtliche, kaufmännische und marketingbezogene Fachwissen, das Sie benötigen, um Mieter, Käufer und Verkäufer erfolgreich zusammenzuführen. Der Lehrgang zum Immobilienmakler vermittelt praxisnahe Kenntnisse in Immobilienbewertung, Finanzierung, Miet- und Steuerrecht, im Aufbau von Maklerverträgen sowie in der professionellen Erstellung von Exposés.Das moderne Online-Lehrgangskonzept verbindet Theorie und Praxis und bereitet Sie optimal auf Ihre zukünftige Tätigkeit als angestellte oder selbstständige Immobilienmaklerin bzw. Immobilienmakler (IHK) vor.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der IHK-Zertifikatslehrgang Immobilienmakler vermittelt rechtliches, kaufmännisches und marketingbezogenes Wissen, um Käufer, Verkäufer und Mieter professionell zu betreuen.
  • Sie lernen alle zentralen Themen der Immobilienwirtschaft – von Immobilienbewertung, Miet- und Kaufrecht, Finanzierung, Steuern und Marketing bis hin zur digitalen Exposé-Erstellung.
  • Der Online-Lehrgang bietet maximale Flexibilität: rund 104 Stunden Lernzeit mit Live-Webinaren, Web-Based-Trainings und Selbstlernphasen – ideal für Berufstätige und Quereinsteiger.
  • Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie das IHK-Zertifikat „Immobilienmakler/in (IHK)“, das Ihre Qualifikation und die Erfüllung der Weiterbildungsverpflichtung gemäß § 15b MaBV bestätigt.
  • Mit dem Abschluss eröffnen sich vielfältige Karrierechancen in Maklerbüros, Hausverwaltungen, Banken oder im eigenen Unternehmen – bestens vorbereitet für den Einstieg in die moderne Immobilienbranche.

Lehrgang zum Immobilienmakler – Überblick

Im IHK Lehrgang Immobilienmakler erwerben Sie praxisnahes Know-how zu Immobilienbewertung, Miet- und Kaufrecht, Marketing, Finanzierung und Vertragsrecht. Dieser Immobilienmakler Lehrgang vermittelt Ihnen die Fähigkeit, rechtliche Vorgaben gemäß § 34c GewO einzuhalten, aussagekräftige Exposés zu erstellen und sich als digital versierte Fachkraft zu positionieren.Nach Abschluss des Lehrgangs Immobilienmakler IHK sind Sie in der Lage, Käufer, Verkäufer, Mieter und Vermieter professionell zu beraten und Immobiliengeschäfte rechtssicher abzuwickeln. Besonders beliebt ist der Immobilienmakler Lehrgang online, der maximale Flexibilität bietet und sich ideal mit Beruf oder Familie vereinbaren lässt.

Die Immobilien-Makler-Akademie bietet diesen IHK-Zertifikatslehrgang in Kooperation mit erfahrenen Dozenten aus der Praxis an und steht für moderne Lernmethoden, digitale Wissensvermittlung und höchste Qualitätsstandards in der Immobilienweiterbildung.

Überblick über den Immobilienmarkt

Aktuelle Marktentwicklungen

Steigende Zinsen und volatile Finanzmärkte haben die Struktur der Käufergruppen verändert. Während institutionelle Investoren zunehmend auf Stabilität setzen, entdecken Privatanleger Sachwerte erneut als sichere Anlageform. In Ballungsräumen wie Berlin, München oder Hamburg bleibt die Nachfrage trotz sinkender Neubautätigkeit hoch. Gleichzeitig gewinnen Modernisierungs- und Bestandsobjekte an Bedeutung.Gut ausgebildete Absolventen eines IHK Lehrgangs zum Immobilienmakler können in diesem Umfeld Chancen frühzeitig erkennen, Preisentwicklungen richtig einordnen und von Marktschwankungen profitieren.

Wachsende Nachfrage nach Immobilienprofis

Qualifizierte Maklerinnen und Makler sind gefragter denn je. Öffentliche und private Auftraggeber suchen verstärkt Fachkräfte für Bewertung, Vermietung und Vertragsgestaltung. Eine IHK Weiterbildung Immobilienmakler ist dabei ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Besonders gefragt sind Spezialkenntnisse in digitalem Marketing, rechtlicher Absicherung und Immobilienbewertung (Bodenrichtwerte, Ertrags- und Sachwertverfahren).Durch moderne Immobilien Lehrgänge und Zertifikatslehrgänge Immobilienmakler eröffnen sich neue Berufsfelder – etwa im Bereich Energieeffizienz, Teilverkauf oder Immobilienverrentung.

Investitionsmöglichkeiten in Immobilien

Von Wohn- und Mehrfamilienhäusern über studentisches Wohnen und Pflegeimmobilien bis hin zu Logistik- und Gewerbeflächen: Jede Anlageklasse bietet ein eigenes Rendite-Risiko-Profil. Wohnimmobilien gelten als besonders stabil, während Logistikobjekte vom E-Commerce-Trend profitieren.Auch alternative Anlageformen wie Crowdinvesting oder Fonds eröffnen den Zugang zu Immobilieninvestitionen mit geringem Eigenkapital. Durch gezielte Modernisierungen und Wertsteigerungsstrategien – insbesondere in B-Lagen – lassen sich attraktive Renditen erzielen.

Der Beruf Immobilienmakler

Definition und Aufgaben

Als Immobilienmaklerin oder Immobilienmakler vermitteln Sie Kauf-, Verkaufs- und Mietgeschäfte zwischen Eigentümern und Interessenten. Sie erstellen Exposés, führen Besichtigungen durch, beraten zu Vertragsinhalten und verhandeln Konditionen. Kenntnisse im Miet- und Immobilienrecht sowie die gesetzlichen Grundlagen nach § 34c GewO gehören zu Ihrem beruflichen Alltag. Ein Makler Lehrgang IHK vermittelt genau diese praktischen und rechtlichen Kenntnisse, damit Sie im Berufsalltag professionell agieren können.

Bedeutung im Immobilienmarkt

Angesichts wachsender Transaktionsvolumina und komplexer Rechtsvorschriften steigt die Bedeutung professioneller Maklerinnen und Makler. Sie tragen dazu bei, Risiken zu minimieren, rechtssichere Vertragsabschlüsse zu gewährleisten und Verkaufsprozesse effizient zu gestalten – insbesondere bei Erbimmobilien, Scheidungsfällen oder Finanzierungen über 500.000 Euro.

Aktuelle Branchentrends

Digitale Exposés, virtuelle Besichtigungen und hybride Geschäftsmodelle prägen zunehmend die Vermarktung. PropTech-Tools ermöglichen datenbasierte Marktanalysen, automatisierte Bewertungen und präzise Zielgruppenansprachen.Wer den Immobilienmakler IHK Lehrgang absolviert, lernt, diese Technologien gezielt einzusetzen, um Vermarktungsstrategien zu optimieren und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen.

Bedeutung der Ausbildung

Vorteile der IHK-Zertifizierung

Das IHK Zertifikat Immobilienmakler dient als Qualitätssiegel Ihrer Kompetenz. Es umfasst rund 104 Stunden Lehrgangszeit, eine 80%ige Anwesenheitspflicht sowie schriftliche und mündliche Prüfungen.Mit dem erfolgreichen Abschluss des IHK Zertifikatslehrgangs Immobilienmakler erfüllen Sie gleichzeitig die Weiterbildungsanforderungen gemäß MaBV und IDD. Diese IHK Weiterbildung Immobilien verbessert Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich – sowohl in Maklerbüros als auch bei Banken, Hausverwaltungen und Wohnungsbaugesellschaften.

Schlüsselkompetenzen

Sie entwickeln rechtliche und kaufmännische Fachkenntnisse, lernen Immobilien zu bewerten, Exposés zu gestalten und digitale Tools sicher einzusetzen. Verhandlungstechniken, Finanzierungswissen und Marketingstrategien gehören ebenso zu Ihrem Repertoire wie der professionelle Umgang mit CRM-Systemen und Online-Portalen.

Lebenslanges Lernen

Die Immobilienbranche ist im Wandel – gesetzliche Vorgaben, Förderprogramme und Marktbedingungen verändern sich regelmäßig. Mit Ihrer IHK Weiterbildung Makler erwerben Sie nicht nur aktuelles Wissen, sondern auch die Fähigkeit, Ihre Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern.Regelmäßige Weiterbildungen – etwa durch den IHK Fortbildung Immobilien oder den Makler Lehrgang IHK – sichern Ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig.

Aufbau und Inhalte des Lehrgangs

Ziele und Lerninhalte

Ziel des Lehrgangs Immobilienmakler IHK ist es, Ihnen praxisrelevantes Fachwissen zu vermitteln, damit Sie Immobilien professionell bewerten, vermitteln und vermarkten können. Sie lernen, rechtliche Vorschriften sicher anzuwenden, Exposés zu gestalten, Provisionen zu berechnen und Kundenbeziehungen strategisch aufzubauen.

Dauer und Ablauf

Der Immobilienmakler Lehrgang erstreckt sich über sechs Monate mit einem Umfang von etwa 104 Stunden, bestehend aus:

  • ca. 47 Stunden Online-Seminaren
  • rund 42 Stunden Web-Based-Trainings (WBTs)
  • sowie 15 Stunden Selbstlernzeit

Die Lehrinhalte sind vollständig digital abrufbar. Prüfungen und Zertifikate werden online durchgeführt. Für das Bestehen ist eine Anwesenheit von mindestens 80 % sowie das Bestehen beider Prüfungsteile erforderlich.

Curriculum

Der Lehrgang Immobilienmakler umfasst folgende Module:

  • Immobilien- und Mietrecht
  • Bewertung und Marktanalyse
  • Maklervertrag & Provision
  • Finanzierung und Steuern
  • Marketing und Exposé-Erstellung
  • Digitale Vermarktung und PropTech-Tools

Praxisorientierte Fallstudien, 600 Übungsfragen und Musterexposés stellen sicher, dass Sie das Gelernte direkt anwenden können.

Prüfung und Zertifizierung

Prüfungsaufbau

Die Prüfung im IHK Lehrgang Immobilienmakler besteht aus einem schriftlichen Teil (40 Multiple-/Single-Choice-Aufgaben) und einer mündlichen Präsentation Ihres eigenen Exposés. Beide Prüfungsteile finden online statt und erfordern mindestens 50 % der Punkte zum Bestehen.

Zertifikat und Nachweise

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das IHK-Zertifikat „Immobilienmakler/in (IHK)“.Das Zertifikat dokumentiert Ihre Qualifikation, Ihre MaBV-/IDD-konformen Weiterbildungszeiten (bis zu 89 Stunden) und stärkt Ihr berufliches Profil gegenüber Arbeitgebern, Auftraggebern und Aufsichtsbehörden.Viele Absolventen nutzen den Lehrgang Immobilienmakler IHK Berlin als Sprungbrett für ihre Karriere – sowohl regional als auch bundesweit.

Karrierechancen und berufliche Perspektiven

Beschäftigungsmöglichkeiten

Mit dem IHK Zertifikat Immobilienmakler eröffnen sich Ihnen vielfältige Karrieremöglichkeiten – ob in Maklerbüros, Hausverwaltungen, Banken, Bau- und Immobiliengesellschaften oder bei Versicherungen. Auch im Bereich Property-Management oder in spezialisierten Nischen wie Teilverkauf, Energieberatung oder Seniorenimmobilien sind qualifizierte Fachkräfte gefragt.

Selbstständigkeit

Wenn Sie sich selbstständig machen möchten, benötigen Sie eine Gewerbeanmeldung und die Erlaubnis nach § 34c GewO.Mit einer klaren Positionierung, professionellen Exposés und digitalem Marketing können Sie sich erfolgreich am Markt etablieren. Eine abgeschlossene IHK Weiterbildung Immobilienmakler ist dabei eine wertvolle Grundlage.

Networking und Weiterentwicklung

Der Beitritt zu Berufsverbänden (z. B. IVD oder BVFI), die Teilnahme an Messen, Webinaren und Fachveranstaltungen sowie die aktive Nutzung digitaler Netzwerke (LinkedIn, Xing) fördern Ihre Sichtbarkeit und ermöglichen den kontinuierlichen Wissensaustausch.Durch regelmäßige Teilnahme an einem IHK Zertifikatslehrgang Immobilienmakler bleiben Sie nicht nur rechtlich auf dem neuesten Stand, sondern erhöhen auch Ihre Glaubwürdigkeit und Marktpräsenz.

Fazit

Der IHK-Zertifikatslehrgang zum Immobilienmakler bietet Ihnen eine fundierte, praxisnahe und flexible Qualifikation, die Sie optimal auf die Anforderungen der modernen Immobilienbranche vorbereitet.Sie erwerben Fachwissen in Bewertung, Recht, Finanzierung und Marketing, entwickeln digitale Kompetenzen und erfüllen zugleich die gesetzlichen Weiterbildungsanforderungen.Mit dem IHK Lehrgang Immobilienmakler sind Sie bestens positioniert, um Ihre Karriere als Immobilienmaklerin oder Immobilienmakler erfolgreich zu starten – ob angestellt, im Quereinstieg oder selbstständig.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Lehrgang zum Immobilienmakler 

Was braucht man, um Immobilienmakler zu werden?

Um Immobilienmakler zu werden, ist keine klassische Berufsausbildung zwingend erforderlich. Entscheidend ist vielmehr die gewerberechtliche Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung (GewO), die bei der zuständigen Behörde beantragt werden muss. Diese Genehmigung setzt unter anderem persönliche Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse und den Nachweis bestimmter Unterlagen voraus.Darüber hinaus benötigen angehende Maklerinnen und Makler einen Gewerbeschein, der beim Gewerbeamt erhältlich ist. Empfehlenswert ist außerdem eine fundierte Weiterbildung oder ein IHK-Zertifikatslehrgang zum Immobilienmakler, um die nötigen Fachkenntnisse in Bereichen wie Immobilienbewertung, Vertragsrecht, Finanzierung und Marketing zu erwerben. Langfristig sind regelmäßige Fortbildungen nach § 15b MaBV Pflicht – mindestens 20 Stunden in drei Jahren –, um die Fachkompetenz auf dem neuesten Stand zu halten. Zwar ist der Beruf rechtlich offen, doch Qualität, Fachwissen und Seriosität entscheiden letztlich über den Erfolg.

Wie lange dauert die Immobilienmaklerausbildung?

Die klassische Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann dauert in der Regel drei Jahre und wird nach den Vorgaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchgeführt. Sie umfasst theoretische Inhalte in der Berufsschule sowie praktische Erfahrungen in Immobilienunternehmen.Mit einem Abitur oder einem sehr guten Realschulabschluss kann die Ausbildungszeit häufig auf zwei bis zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Zudem hängt die Dauer auch von den individuellen Leistungen ab – wer besonders engagiert ist oder über einschlägige Vorerfahrungen verfügt, kann schneller zum Abschluss gelangen.Alternativ kann man sich auch über einen IHK-Zertifikatslehrgang oder eine private Online-Ausbildung weiterbilden, die je nach Intensität zwischen sechs Monaten und einem Jahr dauern. Damit eignet sich dieser Weg ideal für Quereinsteiger, die flexibel und praxisorientiert in die Immobilienbranche starten möchten.

Wie viel Geld verdient man als Makler?

Das Einkommen eines Immobilienmaklers variiert stark – es hängt vom Standort, der Berufserfahrung, der Spezialisierung und natürlich vom individuellen Verkaufserfolg ab.Das Einstiegsgehalt liegt im Durchschnitt bei etwa 36.000 Euro brutto jährlich, was rund 3.000 Euro monatlich entspricht. Mit wachsender Erfahrung und einem stabilen Kundenstamm steigen die Einkünfte deutlich: Im bundesweiten Durchschnitt verdienen Makler zwischen 41.200 Euro und 58.700 Euro pro Jahr, also etwa 3.400 bis 4.900 Euro monatlich.In großen Städten wie Berlin, Essen oder Düsseldorf sind aufgrund höherer Immobilienpreise und größerer Nachfrage oft höhere Provisionsmöglichkeiten vorhanden. Spitzenverdiener, die im Luxussegment oder gewerblichen Bereich tätig sind, können sogar Jahresgehälter im sechsstelligen Bereich erzielen. Erfolgreiche Selbstständige profitieren zudem von flexiblen Einkommensmodellen und passiven Einnahmen durch wiederkehrende Kundenaufträge.

Welche Zertifikate gibt es für Immobilienmakler?

Das bekannteste und angesehenste Zertifikat ist das IHK-Zertifikat zum Immobilienmakler (IHK). Es dient als Qualitätsnachweis und zeigt, dass Sie über fundiertes Wissen in den Bereichen Immobilienbewertung, Miet- und Kaufrecht, Marketing, Finanzierung und Vertragsrecht verfügen.Ein solches Zertifikat ist in der gesamten Wirtschaft anerkannt und stärkt Ihre Position im Wettbewerb erheblich, da es Seriosität und Fachkompetenz belegt.Darüber hinaus gibt es spezialisierte Fortbildungszertifikate, beispielsweise für Immobilienbewertung (DEKRA, Sprengnetter, DIA), Hausverwaltung, Facility Management oder Immobilienfinanzierung. Diese Zusatzqualifikationen ermöglichen es, sich auf bestimmte Bereiche zu fokussieren und sich langfristig als Experte zu positionieren.Wer die Weiterbildungspflicht nach § 15b MaBV erfüllt, kann zudem regelmäßige Teilnahmebescheinigungen als Nachweis verwenden, um die eigene Professionalität gegenüber Kunden und Geschäftspartnern zu dokumentieren.

Kann jeder Makler werden?

Grundsätzlich kann jeder Mensch Immobilienmakler werden, unabhängig vom bisherigen Berufsfeld oder Bildungsweg. Der Begriff „Immobilienmakler“ ist in Deutschland nicht gesetzlich geschützt, was bedeutet, dass es keine staatlich vorgeschriebene Ausbildung gibt. Für die Selbstständigkeit sind jedoch bestimmte Voraussetzungen notwendig – insbesondere die Maklererlaubnis nach § 34c GewO sowie die Anmeldung eines Gewerbes. Diese Genehmigung stellt sicher, dass der Antragsteller zuverlässig und finanziell geordnet ist.Viele erfolgreiche Maklerinnen und Makler starten als Quereinsteiger aus Branchen wie Vertrieb, Architektur, Bauwesen oder Marketing. Wichtig ist jedoch, sich das erforderliche Fachwissen anzueignen – am besten über zertifizierte Weiterbildungen oder IHK-Lehrgänge, die sowohl rechtliche als auch praktische Aspekte des Berufs abdecken. So entsteht eine solide Basis für eine erfolgreiche Karriere in der Immobilienbranche.

Wie hoch ist das Startkapital für Immobilienmakler?

Wer sich als Immobilienmakler selbstständig machen möchte, sollte ein Startkapital von rund 10.000 Euro einplanen. Dieser Betrag deckt die wichtigsten Anfangsinvestitionen ab – darunter die Gewerbeanmeldung, Büroausstattung, Softwarelizenzen, Marketingmaßnahmen, Versicherungen (z. B. Vermögensschadenhaftpflicht) sowie eventuelle Gebühren für Zertifizierungen oder Mitgliedschaften.Das tatsächliche Budget hängt jedoch stark von der gewählten Geschäftsstrategie ab. Wer beispielsweise als Einzelmakler von zu Hause aus arbeitet, kann mit einem geringeren Kapital starten, während diejenigen, die ein Büro eröffnen oder Personal beschäftigen, deutlich höhere Anfangskosten haben.Falls das Eigenkapital nicht ausreicht, stehen verschiedene Förderprogramme wie Gründerzuschüsse, Mikrokredite oder regionale Fördermittel zur Verfügung, um den Start zu erleichtern. Ein solider Businessplan ist dabei unverzichtbar, um den Finanzierungsbedarf realistisch darzustellen und Investoren oder Banken zu überzeugen.

Wie wird man Immobilienmakler ohne Ausbildung?

Auch ohne klassische Berufsausbildung ist der Einstieg als Immobilienmakler möglich – insbesondere für Quereinsteiger, die über Motivation und kommunikatives Talent verfügen.Das wichtigste ist die Maklererlaubnis gemäß § 34c der Gewerbeordnung, die beim zuständigen Ordnungsamt beantragt werden muss. Zusätzlich ist ein Gewerbeschein erforderlich.Um langfristig erfolgreich zu sein, sollten angehende Makler jedoch eine Weiterbildung oder Schulung absolvieren, etwa einen Online-Lehrgang zum Immobilienmakler IHK, der rechtliches, kaufmännisches und marketingbezogenes Wissen vermittelt. Diese Kurse können flexibel berufsbegleitend absolviert werden und schließen oft mit einem anerkannten Zertifikat ab.Außerdem schreibt die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) eine regelmäßige Weiterbildung von mindestens 20 Zeitstunden alle drei Jahre vor. Wer diese Pflicht ernst nimmt, zeigt Professionalität und erhöht gleichzeitig seine Erfolgschancen im Markt.

Was ist der Unterschied zwischen Immobilienkaufmann und Makler?

Der Immobilienkaufmann ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit einer dreijährigen dualen Ausbildung, die Theorie und Praxis kombiniert. Immobilienkaufleute arbeiten häufig in der Verwaltung, im Vertrieb, im Facility Management oder in der Projektentwicklung und sind meist angestellt in Immobilienunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder Verwaltungen.Der Immobilienmakler hingegen ist in der Regel selbstständig tätig und spezialisiert sich auf die Vermittlung von Kauf- oder Mietobjekten. Seine Einnahmen stammen überwiegend aus Provisionen, die bei erfolgreichen Abschlüssen gezahlt werden.Während Immobilienkaufleute über ein breiteres, organisatorisches Wissen verfügen, liegt der Fokus des Maklers stärker auf Verkauf, Kundenberatung und Marktkenntnis. Beide Berufe ergänzen sich – doch der Makler trägt mehr unternehmerisches Risiko, hat dafür aber auch höhere Einkommenschancen.

Sind Makler noch gefragt?

Ja, Immobilienmakler sind heute gefragter denn je. Trotz der zunehmenden Digitalisierung und zahlreicher Online-Plattformen setzen viele Eigentümer weiterhin auf die Erfahrung und Marktkenntnis eines professionellen Maklers.Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage beauftragen 29 % der Verkaufswilligen einen Makler – ein Anstieg von über 30 % im Vergleich zu 2021. Gründe dafür sind die komplexer gewordenen gesetzlichen Vorgaben, die steigenden Anforderungen an Exposés und Energieausweise sowie die Unsicherheit vieler Eigentümer in einem schwankenden Marktumfeld.Makler übernehmen heute nicht nur die Vermittlung, sondern auch Preisanalysen, Marketing, Besichtigungsmanagement, Verhandlungsführung und rechtliche Begleitung – Leistungen, die Laien kaum leisten können.Kurzum: Wer qualifiziert ist, digital denkt und den Kundenservice in den Mittelpunkt stellt, hat hervorragende Zukunftsperspektiven.

Was ist ein gutes Gehalt mit 40?

Das durchschnittliche Jahresgehalt mit 40 Jahren hängt stark von der Branche und der Berufserfahrung ab. Im bundesweiten Median liegt es bei etwa 57.000 Euro brutto jährlich, also rund 4.800 Euro monatlich. Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung verdienen im Schnitt rund 48.000 Euro brutto im Jahr, während Akademiker oder Führungskräfte teils deutlich darüber liegen. Für Immobilienmakler kann das Einkommen in dieser Lebensphase besonders attraktiv sein, da sich mit zunehmender Erfahrung, einem gewachsenen Netzwerk und wiederkehrenden Kunden ein stabiler und lukrativer Umsatz entwickeln lässt. Viele erfolgreiche Maklerinnen und Makler erzielen ab diesem Alter Jahreseinkommen über 70.000 Euro, insbesondere in Ballungsräumen oder im Luxussegment. Wichtig ist: Das Einkommen steigt nicht automatisch mit dem Alter, sondern mit der Qualifikation, Spezialisierung und Marktleistung – und genau hier zahlt sich kontinuierliche Weiterbildung aus.

Quellen

  • Verkaufskompetenz für Immobilienmakler -mit Arbeitshilfen online-Objektakquise - Vermarktung - Recht: Von Claus Peter Müller-Thurau · 2013; ISBN:9783648038215, 3648038214
  • Ich baue mir eine Geldquelle; Wie Sie sich ein (Zusatz-)Einkommen aufbauen, für das Sie nicht mehr arbeiten müssen. Starten Sie noch heute Ihre Geldmaschine! 2020; ISBN:9783751947534, 3751947531
  • Privat Immobilien verkaufen;In acht Schritten zum erfolgreichen Notartermin; Von Raimund Wurzel · 2024; ISBN:9783658454937, 3658454938

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