Wie wird man Immobilienmakler?

Wie wird man Immobilienmakler? Erfahren Sie, welche Voraussetzungen nach § 34c GewO gelten, welche Ausbildungen möglich sind und wie der Einstieg gelingt

Artikel nicht verfügbar
0e2160767a5f1795370c86966bbeba3005526153.jpg

Der Beruf des Immobilienmaklers zieht viele an, hauptsächlich wegen der Interaktion mit Menschen und der dynamischen Herausforderung, Immobilien erfolgreich zu vermitteln. Sie benötigen ein echtes Interesse an Ihren Mitmenschen, um sowohl Käufern als auch Verkäufern effektiv zur Seite stehen zu können. Dieses grundlegende Verständnis ist entscheidend, um in dieser Branche erfolgreich zu sein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um als Immobilienmakler tätig zu werden, sind ein Gewerbeschein und eine behördliche Erlaubnis gemäß § 34c der Gewerbeordnung notwendig, wobei die rechtlichen Hürden für Personen mit einwandfreiem Leumund gering sind.
  • Fundiertes Fachwissen, oft erworben durch eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder ein Studium der Immobilienwirtschaft, ist entscheidend für den langfristigen Erfolg und das Vertrauen der Kunden.
  • Neben der Expertise ist eine klare Strategie zur Akquise von Verkaufs- oder Vermietungsaufträgen unerlässlich, was je nach Marktlage (Käufer- oder Verkäufermarkt) unterschiedliche Marketing- und Vertriebsansätze erfordert.

Gesetzliche Voraussetzungen und behördliche Erlaubnis

Die Bedeutung des Paragraphen 34c der Gewerbeordnung

Die Grundlage für Ihre Tätigkeit als Immobilienmakler bildet Paragraph 34c der Gewerbeordnung. Diese Vorschrift regelt die notwendige Erlaubnis, welche für die Ausübung des Berufs unerlässlich ist und eine zentrale Hürde darstellt, die Sie nehmen müssen.

Beantragung beim Kreisverwaltungsreferat

Sie beantragen die erforderliche behördliche Erlaubnis in der Regel bei Ihrem zuständigen Kreisverwaltungsreferat oder der vergleichbaren Gewerbebehörde. Dort reichen Sie die notwendigen Unterlagen ein, um Ihre Eignung nachzuweisen.

Dieser Schritt erfordert die Vorlage verschiedener Dokumente, die Ihre persönliche Zuverlässigkeit belegen. Dazu gehören typischerweise ein polizeiliches Führungszeugnis, das Ihre „weiße Weste“ bestätigt, sowie Auszüge aus dem Gewerbezentralregister. Die Behörde prüft anhand dieser Unterlagen, ob Sie die gesetzlichen Anforderungen für die Erteilung der Erlaubnis erfüllen, damit Sie als Immobilienmakler tätig werden dürfen.

Voraussetzungen für die Erteilung der Gewerbeerlaubnis

Erforderlich ist, dass Sie eine rechtlich einwandfreie Vergangenheit vorweisen können. Nur wer eine „weiße Weste“ besitzt, erhält die Zulassung gemäß Paragraph 34c der Gewerbeordnung, was für die Ausübung des Berufs entscheidend ist.

Dies bedeutet konkret, dass keine schwerwiegenden Vorstrafen oder gravierende Verstöße gegen gewerberechtliche Vorschriften vorliegen dürfen. Die Behörde führt eine umfassende Prüfung Ihrer persönlichen Zuverlässigkeit durch, um sicherzustellen, dass Sie die hohen Anforderungen an Integrität und Seriosität erfüllen, die von einem Immobilienmakler erwartet werden. Im Regelfall ist die Erteilung der Erlaubnis unproblematisch, sofern diese Kriterien erfüllt sind.

Fachwissen und Ausbildungsmöglichkeiten

Fachliches Wissen ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg in der Immobilienbranche, denn Kunden spüren den Unterschied zwischen echten Experten und Dilettanten sehr genau. Um dieses notwendige Fachwissen zu erwerben, stehen Ihnen verschiedene Ausbildungsinstitute zur Verfügung. Die Industrie- und Handelskammern (IHK) bieten anerkannte Lehrgänge an, ebenso wie der Verband IVD (Immobilienverband Deutschland). Darüber hinaus gibt es private Einrichtungen, zum Beispiel der Immobilien Profi, die spezifische Kurse und Weiterbildungen im Bereich Immobilien anbieten.

Ausbildung zum Immobilienkaufmann und betriebswirtschaftliche Studiengänge

Eine fundierte Basis schaffen Sie mit einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann. Alternativ bietet sich ein betriebswirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft an, um tiefgreifendes Verständnis für Marktmechanismen und rechtliche Rahmenbedingungen zu entwickeln. Beide Wege vermitteln Ihnen essenzielle Kenntnisse für den Beruf.

Weiterbildungsmöglichkeiten durch Verbände und Institute

Kontinuierliche Weiterbildung ist unerlässlich, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Der Verband IVD und private Institute wie der Immobilien Profi bieten hierfür spezialisierte Kurse an, die Ihr Fachwissen vertiefen.

Diese Weiterbildungsmöglichkeiten, angeboten von Institutionen wie dem Verband IVD und privaten Anbietern wie dem Immobilien Profi, umfassen oft spezifische Bereiche wie Immobilienbewertung, Mietrecht oder die Vermarktung von Spezialimmobilien. Sie ermöglichen es Ihnen, sich in Nischenbereichen zu spezialisieren und Ihr Profil als Makler zu schärfen. Solche Kurse sind entscheidend, um auf die sich ständig ändernden Marktbedingungen und rechtlichen Anforderungen reagieren zu können.

Die Relevanz von fundiertem Immobilien-Know-how

Ihr Erfolg als Immobilienmakler hängt maßgeblich von einem soliden Fundament an Fachwissen ab. Kunden vertrauen Ihnen ihre oft größten Vermögenswerte an und erwarten dafür professionelle Beratung und Expertise.

Ein fundiertes Immobilien-Know-how ermöglicht es Ihnen, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären, realistische Bewertungen vorzunehmen und rechtliche Fallstricke zu erkennen. Sie können dadurch nicht nur potenzielle Risiken für Ihre Kunden minimieren, sondern auch den Verkaufsprozess effizienter gestalten. Dieses tiefe Verständnis der Materie unterscheidet Sie von weniger qualifizierten Anbietern und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Kundenbeziehung.

Die Bedeutung der praktischen Erfahrung im Maklerberuf

Eine fundierte Ausbildung schafft die fachliche Grundlage für den Einstieg in den Maklerberuf. Entscheidend ist jedoch auch, wie gut sich dieses Wissen in der Praxis anwenden lässt. Die Immobilien-Makler-Akademie verbindet deshalb Fachwissen mit praxisnahen Lerninhalten und dem Know-how erfahrener Immobilienprofis. So erhalten Sie Einblicke in reale Verkaufssituationen, typische Herausforderungen und bewährte Vorgehensweisen und können das Gelernte direkt auf Ihre eigene Maklertätigkeit übertragen.

Problemlösung in realen Einzelsituationen

Sie werden feststellen, dass theoretisches Wissen oft an seine Grenzen stößt, wenn Sie mit unvorhergesehenen Schwierigkeiten konfrontiert sind. Jede Immobilientransaktion birgt einzigartige Herausforderungen, die ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und kreativer Problemlösung erfordern. Nur durch wiederholte Exposition gegenüber solchen Szenarien entwickeln Sie die notwendige Kompetenz, um auch komplexe Fälle souverän zu meistern.

Kompetenzaufbau durch praxisnahe Weiterbildung

Langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche ermöglicht ein immer besseres Verständnis für Marktmechanismen, regionale Besonderheiten und die unterschiedlichen Erwartungen von Käufern und Verkäufern. In der Weiterbildung der Immobilien-Makler-Akademie lernen Sie, diese Zusammenhänge für Ihre eigene Maklertätigkeit zu nutzen. Sie beschäftigen sich mit der Immobilienvermarktung, der Kundenberatung, der Akquise und typischen Situationen aus dem Makleralltag. So bauen Sie Schritt für Schritt das Fachwissen und die praktische Handlungskompetenz auf, die Sie für eine professionelle Tätigkeit als Immobilienmakler benötigen.

Marktanalyse und Strategien zur Auftragsgewinnung

Analyse von Käufer- und Verkäufermärkten

Eine fundierte Strategie ist unerlässlich, um erfolgreich Aufträge zu generieren. Sie müssen sich dabei stets an den aktuellen Gegebenheiten von Käufer- oder Verkäufermärkten orientieren. Beispielsweise war der Münchner Markt im Jahr 2016 klar ein Verkäufermarkt, gekennzeichnet durch einen deutlichen Überschuss an Immobiliensuchenden.

Akquise durch Zusammenarbeit mit Bauträgern

Die Kooperation mit Bauträgern bietet eine weitere Möglichkeit zur Auftragsgewinnung. Sie können sich als bevorzugter Vertriebspartner für deren Neubauprojekte positionieren und so exklusive Vermarktungsrechte erhalten.

Diese Art der Zusammenarbeit erfordert oft den Aufbau langfristiger Beziehungen und das Vertrauen der Bauträger in Ihre Verkaufsfähigkeiten. Durch die Präsentation überzeugender Vertriebskonzepte und den Nachweis erfolgreicher Verkäufe können Sie sich als zuverlässiger Partner etablieren, der in der Lage ist, auch größere Projekte effizient zu vermarkten. Dies sichert Ihnen einen konstanten Strom an neuen Objekten.

Netzwerkaufbau und Pflege von Kontakten

Der Aufbau und die Pflege eines professionellen Netzwerks sind für Ihre Karriere als Immobilienmakler von großer Bedeutung. Knüpfen Sie Kontakte zu anderen Maklern, Finanzexperten und Handwerkern.

Regelmäßige Teilnahme an Branchenveranstaltungen, Messen und lokalen Geschäftstreffen ermöglicht es Ihnen, Ihr Netzwerk kontinuierlich zu erweitern. Empfehlungen von zufriedenen Kunden und Geschäftspartnern sind oft die wertvollste Quelle für neue Aufträge und festigen Ihre Position am Markt. Ein starkes Netzwerk liefert Ihnen nicht nur potenzielle Leads, sondern auch wertvolle Marktinformationen und Unterstützung in komplexen Fällen.

Marketing und Kundengewinnung

Einsatz von Flyern und Werbebriefen

Um potenzielle Auftraggeber zu erreichen, nutzen Sie als Makler verschiedene traditionelle Kanäle. Verteilen Sie gezielt ansprechende Flyer in relevanten Wohngebieten oder versenden Sie personalisierte Werbebriefe, die Ihre Dienstleistungen und Alleinstellungsmerkmale hervorheben.

Digitale Präsenz durch professionelle Websites

Eine professionelle Website ist heutzutage unerlässlich. Sie dient als zentrale Anlaufstelle für Interessenten, die online nach Immobilienmaklern suchen, und präsentiert Ihr Portfolio sowie Ihre Expertise.

Ihre Website muss mehr sein als nur eine digitale Visitenkarte; sie fungiert als dynamisches Schaufenster. Hier können Sie nicht nur aktuelle Angebote detailliert präsentieren, sondern auch Referenzen zufriedener Kunden hervorheben und Einblicke in Ihre Arbeitsweise geben. Achten Sie auf eine benutzerfreundliche Navigation und hochwertige Bilder, um einen bleibenden positiven Eindruck zu hinterlassen.

Überzeugungskraft im persönlichen Beratungsgespräch

Das persönliche Beratungsgespräch ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen. Hier haben Sie die Möglichkeit, den Kunden von Ihrer Expertise und Ihrem Engagement zu überzeugen.

Im direkten Austausch können Sie auf individuelle Fragen und Bedenken eingehen und maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind. Ihre Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären und ein tiefes Marktverständnis zu demonstrieren, wird hierbei den entscheidenden Unterschied machen.

Karrieremodelle und Organisationsformen

Selbstständigkeit vs. Mitarbeit in einem Maklerbüro

Ihr Einstieg in die Immobilienbranche kann entweder eigenständig erfolgen oder durch die Mitarbeit in einem bereits etablierten Büro. Diese Wahl beeinflusst maßgeblich Ihre anfänglichen Strukturen und die Art Ihrer täglichen Arbeit.

Das Modell des Franchisenehmers in der Immobilienwirtschaft

Als Franchisenehmer profitieren Sie von einer bestehenden Marke und erprobten Geschäftskonzepten, was den Start erheblich erleichtern kann.

Dieses Modell bietet Ihnen die Möglichkeit, unter dem Dach eines bekannten Namens zu agieren, beispielsweise bei einem etablierten Immobilien-Franchisegeber. Sie erhalten dabei oft umfassende Unterstützung in den Bereichen Marketing, Software und Schulung, was besonders für Branchenneulinge von Vorteil ist. Im Gegenzug verpflichten Sie sich zur Einhaltung der Vorgaben des Franchisegebers und zur Zahlung von Franchisegebühren.

Tätigkeit als Handelsvertreter

Die Rolle des Handelsvertreters bietet Ihnen eine hohe Flexibilität und die Möglichkeit, auf Provisionsbasis für verschiedene Auftraggeber tätig zu werden.

Sie agieren dabei als selbstständiger Vermittler und sind nicht fest bei einem Unternehmen angestellt, sondern arbeiten auf der Grundlage von Handelsvertreterverträgen. Ihr Einkommen hängt direkt von Ihrem Erfolg bei der Vermittlung von Immobilien ab, wobei Sie oft eine breitere Palette an Objekten und Kunden betreuen können, als dies in einer festen Anstellung der Fall wäre. Ein solcher Ansatz erfordert ein hohes Maß an Eigeninitiative und Akquisitionsstärke.

Fazit

Eine erfolgreiche Karriere als Immobilienmakler erfordert Ihr volles Engagement, fundiertes Fachwissen und ein durchdachtes Konzept zur Auftragsgewinnung, welches Sie über mehrere Jahre konsequent verfolgen. Mit der richtigen Strategie und echtem Interesse an der Immobilienvermittlung können Sie sich in dieser Branche etablieren.

FAQ – Wie wird man Immobilienmakler?

Wie wird man Immobilienmakler?

Um als Immobilienmakler tätig zu werden, benötigen Sie in Deutschland insbesondere eine Erlaubnis nach § 34c GewO. Zusätzlich ist bei einer selbstständigen Tätigkeit eine Gewerbeanmeldung erforderlich. Eine bestimmte Berufsausbildung oder ein Studium ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Für einen erfolgreichen Einstieg sind jedoch fundierte Kenntnisse in Immobilienrecht, Bewertung, Finanzierung, Marketing und Vertrieb sehr hilfreich.

Welche Voraussetzungen muss man als Immobilienmakler erfüllen?

Für die Erlaubnis nach § 34c GewO prüft die zuständige Behörde insbesondere die persönliche Zuverlässigkeit und die geordneten Vermögensverhältnisse. Die gesetzlichen Anforderungen ergeben sich aus § 34c GewO. Eine bestimmte Ausbildung oder ein Sachkundenachweis ist für die Erlaubnis als Immobilienmakler grundsätzlich nicht vorgeschrieben.

Braucht man eine Ausbildung, um Immobilienmakler zu werden?

Nein, eine bestimmte Berufsausbildung ist für die Tätigkeit als Immobilienmakler gesetzlich nicht vorgeschrieben. Eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder eine Weiterbildung im Immobilienbereich kann jedoch wichtiges Fachwissen vermitteln und den Einstieg erleichtern. Auch spezialisierte Lehrgänge können Kenntnisse in Immobilienbewertung, Maklerrecht, Akquise und Vermarktung vermitteln.

Braucht man eine IHK-Ausbildung, um Makler zu werden?

Eine abgeschlossene IHK-Ausbildung ist keine zwingende Voraussetzung für die Erlaubnis als Immobilienmakler. Wer ohne klassische Immobilienausbildung in die Branche einsteigt, kann sich das notwendige Fachwissen beispielsweise durch eine Weiterbildung oder einen spezialisierten Maklerlehrgang aneignen. Entscheidend für die selbstständige Tätigkeit ist die erforderliche Erlaubnis nach § 34c GewO.

Was kostet die Ausbildung zum Immobilienmakler?

Die Kosten einer Maklerausbildung hängen stark vom Anbieter, Umfang und Format der Weiterbildung ab. Kurze Seminare können deutlich günstiger sein als umfangreiche Lehrgänge mit mehreren Modulen, Lernmaterialien und Abschlussprüfung. Bei der Auswahl sollten Sie deshalb nicht nur den Preis vergleichen, sondern auch Inhalte, Praxisbezug, Dauer und Abschluss der jeweiligen Weiterbildung berücksichtigen.

Kann man ohne Ausbildung Immobilienmakler werden?

Ja. Für die Erlaubnis nach § 34c GewO ist grundsätzlich keine bestimmte Berufsausbildung vorgeschrieben. Wer ohne immobilienwirtschaftlichen Abschluss in den Beruf einsteigt, sollte sich das notwendige Fachwissen jedoch gezielt aneignen. Besonders wichtig sind Kenntnisse in Immobilienrecht, Vertragswesen, Immobilienbewertung, Finanzierung, Vermarktung und Kundenakquise.

Wie lange dauert es, Immobilienmakler zu werden?

Die Dauer hängt davon ab, welchen Ausbildungs- oder Weiterbildungsweg Sie wählen. Für die Tätigkeit selbst gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildungsdauer. Ein kompakter Lehrgang kann daher einen schnellen Einstieg ermöglichen, während eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder ein Studium mehrere Jahre dauert. Zusätzlich müssen Sie bei einer selbstständigen Tätigkeit die erforderliche Erlaubnis und Gewerbeanmeldung erledigen.

Welche Erlaubnis braucht ein Immobilienmakler?

Wer gewerbsmäßig Immobilien vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss entsprechender Verträge nachweist, benötigt grundsätzlich eine Erlaubnis nach § 34c GewO. Die zuständige Behörde prüft unter anderem die persönliche Zuverlässigkeit und die geordneten Vermögensverhältnisse.

Muss ein Immobilienmakler sich regelmäßig weiterbilden?

Für Immobilienmakler besteht seit dem 24. Juli 2026 keine gesetzliche Weiterbildungspflicht nach § 34c GewO mehr. Die frühere Vorgabe von 20 Weiterbildungsstunden innerhalb von drei Kalenderjahren wurde für Immobilienmakler abgeschafft. Für Wohnimmobilienverwalter besteht diese Pflicht dagegen weiterhin.

Wie kann man als Immobilienmakler erfolgreich Kunden gewinnen?

Eine wichtige Grundlage ist eine Kombination aus lokaler Marktkenntnis, professioneller Immobilienvermarktung und systematischer Akquise. Möglich sind beispielsweise eine eigene Website, lokale Suchmaschinenoptimierung, Empfehlungen, Netzwerke, Direktansprache von Eigentümern und Kooperationen mit anderen Unternehmen der Immobilienbranche. Neben der Kundengewinnung spielen auch Beratung, Verhandlung und eine professionelle Betreuung während des gesamten Verkaufsprozesses eine wichtige Rolle.

Quellen:

Gewerbeordnung § 34c Immobilienmakler, Darlehensvermittler, Bauträger, Baubetreuer, Wohnimmobilienverwalter, Verordnungsermächtigung

Wie wird man Immobilienmakler?

Wie wird man Immobilienmakler? Erfahren Sie, welche Voraussetzungen nach § 34c GewO gelten, welche Ausbildungen möglich sind und wie der Einstieg gelingt

Artikel nicht verfügbar